Das besondere "Gefühl danach",
entspannt, vital und wie neugeboren, wird erst durch die richtige Kalt-Anwendung nach dem Saunagang erreicht.
Wer sich davor drückt oder nur lauwarm duscht, bringt sich um den eigentlichen Sauna-Effekt.
Hier unsere Cool-Down-Tipps:
Gönnen Sie Ihrem Körper frische Luft und suchen Sie den Freibereich der Sauna auf.
Halten Sie Ihre Muskeln in Bewegung und gehen Sie auf und ab.
Kühlen Sie Ihren Körper mit kaltem Wasser aus dem Wasserschlauch. Wichtig ist die Richtung des kühlenden Wasserstrahls
immer zum Herzen hin. Beginnen Sie deshalb bei den Füßen und führen Sie den Wasserstrahl langsam aufwärts zur Leiste.
Dann kühlen Sie die Arme von den Händen bis zur Schulter. Beginnen Sie mit dem rechten Bein/Arm außen, dann innen.
Kalte Dusche oder Wasserstrahl aus der Schwallbrause (Ganzkörperguss).
Für Geübte (ohne Bluthochdruck): Einsteigen ins Tauchbecken, dabei ruhig durchatmen (10 Sekunden reichen). Duschen Sie vorher aus hygienischen Gründen!
Im Anschluss an die Abkühlung entspannt ein warmes, knöchelhohes Fußbad bei ungefähr 40 Grad Celsius die Gefäße.
Achtung: Kühlen Sie genügend ab. Zu starkes Nachschwitzen birgt Erkältungsgefahren!
Das lauwarme Schwimmbecken ist keine Alternative zum kalten Tauchbecken: Die Atemwege kühlen so nicht genug ab, die positive Wirkung stellt sich nicht ein.
Nach dem Saunagang sollten Raucher rund 20 Minuten lang auf Zigaretten verzichten. Durch die erweiterten Gefäße werden Schadstoffe stärker aufgenommen.